Bullet Journaling erklärt von A bis Z

Frohes neues Jahr!

Ich freue mich so ins zweite Jahr dieses Blogs zu starten. Den Anfang macht dieses A bis Z des Bullet Journaling. Ich habe eine Liste angelegt an Begriffen, die einem immer mal wieder über den Weg laufen und euch auch bei Instragram gefragt, wozu ihr noch Erklärungen und Erläuterungen braucht. Vielen Dank für die Ideen!

Da sowohl ihr als auch ich noch mehr Ideen hatten, wird es noch einen zweiten Teil geben. Ihr habt also nochmal die Möglichkeit, gerne auch unter diesem Blogbeitrag weitere Begriffe oder Dinge zu nennen, für die ihr Erklärungen braucht.

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Die Begriffe rund ums Bullet Journal

Mit einem Klick auf den Begriff kannst du direkt zur Erklärung springen oder du scrollst doch einfach durch alles durch.

A Alaistar Methode Bullet Journal C Calendex D Dot grid E Erste Schritte F Future log G Gratitude Log H Habittracker I Index J Journaling K Key L Level 10 Life M monthly log N Nachschlagewerke O Ordnung halten P Planen Q Qualität R Rapid logging S Stationary T Time Log U Übertragen aka Migration V Vorteile vom Bujo führen W Weekly log X Xmas-Special Y Year in Pixels Z Ziele setzen


A Alaistar Methode

Die Alaistar Methode ist ein System der Zukunftsplanung und der Jahresübersicht. Es stellt eine Alternative zum klassischen Future Log dar.

In dieser Methode schreibst du jeden Termin oder Aufgabe für die Zukunft untereinander auf, so wie er gerade reinkommt. Egal, ob der Termin nun im Juni sein wird und morgen ein Termin für den April kommt. Du markierst dir in der Tabelle dann den passenden Monat dazu. So kann man in der Spalte des Monats schnell sehen, welche Termine so anstehen, wenn die Monatsübersicht erstellt wird.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Future Log, Alaistar Methode, Calendex

Ich nutze das System nicht mehr für meine Jahresplanung, aber meine Wochenplanung benutzt im Prinzip dieses System mit Aufgaben.


B Bullet Journal

Das Bullet Journal, liebevoll abgekürzt auch Bujo genannt, heißt übersetzt soviel wie Punkte-Tagebuch. Mit Bullets sind die kleinen Anstriche (oder Anpunkte) gemeint, die man macht, wenn man Listen oder Aufzählungen erstellt. Das komplette System basiert im Prinzip darauf geschickt sich Listen und Notizen zu machen um sich so selbst zu organisieren.

Du notierst für den Tag alles in der Reihenfolge, in der es kommt. Egal ob Aufgabe, Termin oder Notiz, alles wird aufgeschrieben. Für alles gibt es Mini-Symbole (siehe Key), die dir helfen zu sehen, was Priorität hat oder schon erledigt ist. Nimm das Symbolsystem, dass es gibt oder erfinde dein eigenes.
Schlägst du eine neue Seite auf oder eine neue Woche beginnt, dann steht das Übertragen oder auch Migrieren der offenen Aufgaben, Termine oder Notizen an. Termine werden in die Monats- oder Jahresübersicht übertragen. Offene Aufgaben werden neu übernommen und erledigtes entsprechend markiert.

Was mir das Bullet Journaling gebracht hat, kannst du bei Vorteile nachlesen.


C Calendex

Das Prinzip des Calendex ist als separates Jahresübersichts-System von Eddy Hope erfunden worden und wird von vielen in ihrem Bullet Journal genutzt. Es ist eine Alternative zum klassischen Future log.

Beim Calendex schreibst du nicht den Termin als solchen in deine Jahresübersicht, sondern markierst, z.B. mit einem Kästchen [ ] oder einem Kreis o, das es dort ein Event gibt. Auf der nächsten freien Seite in deinem Journal machst du dir dann Notizen zu dem Termin. Was für ein Termin ist es? Muss dafür was vorbereitet oder beachtet werden etc? In das Kästchen oder den Kreis im Calendex notierst du die Seitenzahl um zu wissen, wo Informationen zu deinem Termin stehen.

Mehr Infos gibt es (auf Englisch) unter: Future Log: The Hope Method oder auch unter thecalendex.com.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Future Log, Alaistar Methode, Calendex


D Dot grid

Dot grid meint Punkteraster. Notizbücher haben verschiedene Lineaturen wie z.B. kariert, liniert, gepunktet oder blank. Viele Menschen, die Bujos nutzen, bevorzugen das Punkteraster. Grundsätzlich ist aber jede Lineatur geeignet. Das ist Geschmackssache.


E Erste Schritte

Um mit dem Bullet Journaling anzufangen brauchst du irgendein Notizbuch und eine Stift. Dann ist es wichtig loszulegen, dran zu bleiben und dir das System nach deinen Bedürfnissen anzupassen.

Ich empfehle dir zunächst folgende Seiten anzulegen: Index, Jahresplanung und die aktuelle Monatsübersicht. Beschäftige dich dann mit dem Rapid Logging und dem Migrieren von Aufgaben und Notizen. Dafür brauchst du dann auch ein Mini-Symbole-System, den Bullet Journal Key.

Damit hast du die absoluten Basics. Alles andere nimm dazu, wenn es für dich Sinn macht. Lass dich nicht davon abschrecken oder unter Druck setzen, wie aufwenig gestaltet manche Bujos sind. Auch schön Schreiben ist nicht nötig. Du solltest es lesen können!


F Future log

Das Future Log ist die Jahresübersicht in deinem Bullet Journal. Hier wird lose alles für jeden kommenden Monat notiert was ansteht. Ob du es chronologisch sortierst oder in der Reihenfolge, wie die Termine und große Vorhaben reinkommen, ist deine Wahl. Es gibt verschiedene Optionen die Jahresübersicht anzulegen: als Calendex, Alaistar Methode, als Liste oder wie es für dich am besten passt.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Future Log, Alaistar Methode, Calendex.


G Gratitude Log

Immer öfter sehe ich Menschen Gratitude Logs, also Dankbarkeitsübersichten, anlegen. Darunter sind nicht nur Menschen, die Bullet Journals führen, sondern auch welche, die Tagebuch schreiben oder eben immer ein Notizbuch mit sich herum tragen. Ich kenne auch Menschen, die für ihre Dankbarkeitspraxis ein ganz eigenes Notizbuch führen.

Die Idee dahinter ist, dass du dir regelmäßig/täglich bewusst machst, wofür du dankbar bist und es aufschreibst. Diese Praxis hilft sich auf die positiven Dinge im Leben zu fokussieren und sich dies jeden Tag bewusst zu machen. Du kannst jeden Tag eine oder mehrere Sache aufschreiben für die du dankbar bist. Dies können die Sonnenstrahlen oder der erste Schnee, die Unterstützung deiner Eltern oder auch das Lächeln von jemandem an der Kasse sein. Egal was es ist, es ist deine Dankbarkeit. Ich kann es sehr empfehlen dies zu einem täglichen Ritual machen.

Es ist dabei egal, ob du eine schlichte Liste führst oder deine Dankbarkeitsseiten kreativ umsetzt. Mach es so, wie es für dich am Besten passt.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Gratitude Log, Dankbarkeit, Achtsamkeit.


H Habittracker

Habittracker sind Gewohnheitenverfolger. Menschen führen Habittracker um sich daran zu erinnern etwas regelmäßig zu tun, z.B. Sport zu treiben, spazieren zu gehen oder ein Buch zu lesen. Manche überprüfen damit auch an welchen Tagen sie z.B. kein Geld ausgegeben haben oder nicht ferngesehen haben.

Ich nutze Habittracker um mich an bestimmte Dinge zu erinnern, aber auch um einfach zu notieren, wann ich bestimmte Dinge das letzte mal getan habe.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Habittracker, Gewohnheiten festhalten.


I Index

Das Index, auch Inhaltsverzeichnis, befindet sich ganz vorn auf den ersten zwei bis vier Seiten. Ein neuer Eintrag, eine neue Liste, eine neues im Journal ist ein neuer Eintrag im Index. Seitenzahl daneben schreiben und schon findest du es wieder.


J Journaling

Unter diesem Punkt Journaling geht es mir ums tatsächliche Aufschreiben mit der Hand. Deine Handschrift muss dafür nicht schön, lediglich für dich lesbar sein. An erster Stelle schreibst du ja deine Gedanken, Notizen, Aufgaben etc. für dich auf.

Über das das Schreiben mit der Hand und auch das tägliche Journaling hilft dir dich selbst zu reflektieren. Du kommst an deine Warums, wie du Dinge angehst und auch in welchen Gedankenschleifen du so fest hängst. Jedenfalls geht es mir so, dass ich mich besser fühle, strukturierter Dinge angehen kann, wenn ich sie aufgeschrieben habe.

Ich habe mir auch angwöhnt, dass wenn ich abends im Bett über etwas wieder und wieder nachdenke und ich es nicht loslassen kann, es dann aufzuschreiben. Mein Bullet Journal liegt eigentlich immer Griff bereit.

Bei mir schwankt es auch sehr wie ausführlich ich mir Notizen über Gedanken mache. Mal schreibe ich ganze Sätze wie in meinen Tagebüchern früher oder manchmal auch nur stichpunktartig die wichtigsten Infos im Bujo-Stil.


K Key

Der Key ist quasi der Schlüssel für dein Bullet Journal-System. Das sind die Mini-Symbole, die bestimmte Arten von Notizen, Terminen, Aufgaben usw. kennzeichnen.

Es bietet sich an für folgende Dinge an ein Mini-Symbol zu haben. So siehst du auf einen Blick um was es sich handelt. Entweder du erfindest dein eigenes Symbolsystem oder nimmst einer der, die es schon gibt.

  • offene Aufgabe
  • erledigte Aufgabe
  • übertragende Aufgabe
  • terminierte Aufgabe
  • gestrichene Aufgabe
  • Notiz
  • Event
  • dringend

L Level 10 Life

Unter “Level 10 Life” oder auch “Wheel of Life” wird ein System verstanden mit dem man die eigene Persönlichkeitsentwicklung in verschiedenen Bereichen des Lebens verfolgen und sich bewusst machen kann. Es werden zehn Bereiche des Lebens notiert. Zunächst macht man sich bewusst wie erfüllt oder zufrieden man in den jeweiligen Bereichen ist. Das große Ziel ist dabei in allen Bereichen auf Level 10 zu sein. Man kann die Ausfüllung aber auch in Prozenten angeben. Man macht sich dann auch bewusst wie wichtig einem diese Bereiche jeweils sind.

Übliche Bereiche sind z.B. Beziehung/Partnerschaft, Familie/Freund*innen, Kreativität, Fitness/Gesundheit, Freizeit/Erholung, Beruf/Karriere, Finanzen, Wohnumgebung, gesellschaft. Engagement und Spiritualität. Du kannst aber auch einfach die Bereiche auswählen oder andere dazu nehmen, die dir wichtig und sinnvoll erscheinen.

Es geht dann darum sich zu überlegen, was für Ressourcen bisher da sind, die schon zu höheren Leveln in eignigen Bereichen geführt haben und was man noch machen und angehen kann um das Level 10 zu erreichen.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Level 10 Life, Wheel of Life, Persönlichkeitsentwicklung.


M Monthly log

Die Monatsübersicht läutet den nächsten Monat im Bullet Journal ein. Beginnt der neue Monat, dann legst du eine detailliertere Monatsübersicht an. Das kann z.B. in Form einer Kalenderübersicht mit Datum sein. So kannst du sehen, wann was ansteht. Wie ausgeschmückt, minimalistisch oder dekoriert deine Monatsübersicht ist, bleibt dabei ganz dir überlassen.

Ich habe über die Zeit einige kreative Monatsübersichten ausprobiert. Bin seit vielen Monaten aber bei einer relativ schlichten Variante gelandet, die für mich gut funktioniert. Die Monatsübersicht nutze ich sowohl zur Vorplanung und Übersicht aber auch um im Nachhinein Ereignisse festzuhalten.


N Nachschlagewerke

Ok ok. An dieser Stelle gibt keine Begriffserklärung, sondern zwei Buchempfehlungen zum Theme Bullet Journal:

Ryder Carroll: Die Bullet Journal Methode*

Der Erfinder des Bullet Journals hat im Herbst 2018 das Buch über die Methode herausgebracht. Es bietet eine unterhaltsame und tiefgehende Einführung ins Bullet Journaling. Aber auch erfahrene Menschen des Systems kommen bei der Lektüre definitiv auf ihre Kosten und können nochmal tiefer eintauchen.

Diana Meier-Soriat: Bullet Journal – Das Praxisbuch*

In diesem Buch kannst du dich wunderbar inspirieren lassen zur Gestaltung deines eigenen Bullet Journals mit vielen Beispielen auch für Habittracker und Monatsansichten.


O Ordnung halten

Ordnung halten im Bullet Journal. Ist das bei dir ein Thema? Ich habe lange z.B. kein Index genutzt und immer wild umhergeblättert um bestimmte Übersichten und Listen zu finden. Also, ein Index hilft um schnell Dinge zu finden.

Man kann Seiten auch am Rand mit Washi Tape bekleben um ganz bestimmte Einträge schnell wieder finden zu können. Es gibt auch die Möglichkeit Seiten mit Farben zu kennzeichnen.


P Planen

Packliste im Bullet Journal

Das Planen im Bullet Journal funktioniert ganz hervorragend. Zum einen einfach für langfristge Termine oder Vorhaben das Future log nutzen und das Migrieren und Übertragen von Aufgaben und Notizen ernst nehmen.

Ein weiterer großer Teil der Planungen, ob nun den nächsten Urlaub oder das nächste Projekt, sind die Sammlungen oder auch Collections. Hier lohnt es sich auch zunächst in einem Brainstorming alles aufzuschreiben, was einem so einfällt, was getan werden muss oder woran man denken muss. Erst dann sollten die Gedanken sortiert werden in Katergorien, die man dann weiter bearbeiten oder in eine zeitliche Reihenfolge bringen kann.

Das fühlt sich zunächst an wie doppelte Arbeit. Aus meiner Arbeit mit Gruppen und Projektplanung weiß ich aber und erlebe das oft, dass ein Brainstorming befreit und einen davor schützt gleich in bestimmten festen Kategorien zu denken, die es dann zu befüllen gibt.

Auch hier ist wieder wichtig, dass bestimmte zeitkritische Aufgaben, wie die Buchung des Urlaubs in die Jahresplanung oder die Monatsplanung oder die Tagesplanung aufgenommen werden sollten. Denn meistens werden ja Urlaube oder Fahrttickets ein wenig früher gebucht als das die Tasche gepackt wird. Es sei denn man gehört zu der ganz spontanen Sorte :).


Q Qualität

Auf die Qualität kommt es beim Bullet Journaling nicht an, wenn du dabei an schöne Bilder und instagrammable denkst.

Qualität aber in dem Sinne, dass das Bullet Journaling für dich einen Sinn erfüllt, für deine Zwecke effektiv ist oder/und dir Freude bereitet, darüber können wir reden. Das gute an dem System ist ja, dass du es dir so anpassen und gestalten kannst, wie es für dich gut ist. Und auch das kann (und wird) sich bestimmt im Laufe der Zeit wieder ändern.

Mein Tipp: Lass dich nicht verunsichern von den Diskussionen im Internet zum “wahren” System und zum “Richtig” machen. Es muss nur für dich alleine funktionieren und muss überhaupt nicht “schön” aussehen. Du darfst aber natürlich sehr aufwendig gestalten, wenn es für dich wichtig ist.


R Rapid Logging

Rapid Logging übersetze ich mich schnellem Notieren. Dies ist ein weiteres Kernelement des Bullet Journaling.

Du schreibst einfach alles in Kurzform, ähnlich einem Telegram-Stil, auf und nutzt dafür deine Mini-Symbole. Die Grundidee ist, das du das täglich tust und alles festhälst was dir wichtig ist. Es kommt ein neuer Termin rein, du machst dir ein Gedächtnisprotokoll oder dir fällt ein, was du demnächst nochmal recherchieren willst. Einfach alles notieren. Am Abend oder Wochenende kommt dann das Reflektieren und Übertragen der Notizen und Aufgaben an.


S Stationary

Oh, all die schönen Stifte, Stempel und Sticker, Washitape und was dir sonst noch so einfällt ;). Je nachdem in welchem Stil du dein Bullet Journal führen möchtest und wie aufwendig du es dekorierst, “brauchst” du verschiedene Materialien. Ganz grundsätzlich reicht dir aber irgendein Notizbuch und ein Stift.

Meine Lieblinge zur Zeit sind:


T Time Log

Time Logs sind Zeittracker. Das sind Übersichten, in denen notiert wird, was man den Tag über so macht. Dabei wird oft grob unterschieden in Schlaf, Arbeit/Schule, Freizeit, Soziales Leben etc.

Ich nutze dies persönlich nicht. Aber z.B. bei Instagram findet man unter #timelog viele Beispiele.


U Übertragen aka Migration

Das Migrieren oder auch Übertragen ist eine der weiteren Grundelemente des Bullet Journal Systems. Das Übertragen der Notizen und Aufgaben ermöglicht eine aktive Reflektion über die Wichtigkeit und den Fortschritt.

Es erscheint im ersten Moment wie das Immer-Wieder-Aufschreiben von Dingen. Aber es funktioniert wirklich gut. Auch ermöglicht es nicht in jedem Moment alles an seinen “richtigen Platz” z.B. die Jahresübersicht, die Serienliste etc. schreiben. Das Übertragen findet in einem ruhigen Moment statt.

Das Reflektieren und Migrieren findet auf jeden Fall monatlich statt bei dem Aufsetzen der neuen Monatsübersicht. Dann geht man alle Einträge aus dem Future Log durch und betrachtet offene Aufgaben und Termine. An dieser Stelle wird dann entschieden, was man mitnimmt in den neuen Monat oder sein lässt. Aufgaben die nicht mehr gemacht werden streicht man z.B. durch. Aufgaben die mitgenommen, also übertragen werden, werden ebenfalls z.B. mit einem Pfeil gekennzeichnet.


V Vorteile

Vorteile vom Bullet Journaling sind für mich auf jeden Fall vorhanden. Zum einen habe ich quasi eine Stelle an die so gut wie alles notiere und damit nachschlagen kann. Es “zwingt” mich zur regelmäßigen Reflexion. Ich habe zudem durchs Bullet Journaling auch angefangen wirklich wieder mehr täglich aufzuschreiben. Am klassischen Tagebuch schreiben bin ich nie lange dran geblieben. Das Bujo mit allem begleitet mich nun schon aber ein paar Jahre.

Ich kann mich so wirklich gut sortieren, Gedanken aus dem Kopf bekommen und den Überblick finden.


W Weekly log

Der Wochenplan oder die Wochenübersicht ist kein typischer Bestandteil des Bullet Journaling. Ryder Carroll arbeitet nur mit Jahres– und Monatsübersicht sowie dem Rapid Logging.

Ich habe viele verschiedene Layouts ausprobiert und bin jetzt aber bei einer Wochenliste als Runninglist gelandet. Da ich dafür einen eigenen Artikel geschrieben haben, gibt es hier den Link: Meine aktuelle Wochenplanung mit der #runninglist.


X Xmas Special

Zu besonderen Gelegenheiten legen wir meist spezielle Seiten an in unserem Bullet Journal. Das ist auch Weihachten, also Xmas, keine Ausnahme. Hier bietet es sich an Listen zu entwerfen über Geschenkideen, Todos für die Feiertage, Essensplanung und Einkaufliste usw. So geht nichts verloren und der Überblick bleibt bestehen.

Gerade für Weihnachten gibt es ganz viel Inspiration wie man seine Bullet Journal Seiten gestalten oder dekorieren kann, wenn man das möchte.

Beispiele habe ich dir bei Pinterest zusammengestellt: Bullet Journal – Inspiration für Weihnachten, Christmas, Xmas.


Y Year in Pixels : Dein Jahr in Kästchen

Dein ganzes Jahr in Kästchen im Überblick haben ermöglicht die Idee von “Year in Pixels”. Jeder Tag des Jahres bekommt ein Kästchen. Die ganze Übersicht wird auf einer Seite abgebildet. Es wird ein Farbcode erstellt, der für bestimmte Dinge steht, die du abgebildet haben willst. Oft werden die Stimmungen übers Jahr oder die Produktivität getrackt. Am Ende eines Jahres hat man dann eine vielleicht farbenfrohe Übersicht über das Jahr.

Beispiele gibt es zahlreiche auf Instagram unter #yearinpixels.


Z Ziele setzen

Zum Thema Ziele setzen fand ich im Buch Die Bullet Journal Methode* von Ryder Carroll einen guten Ansatz.

Zunächst sollen alle Ziele, die einem einfallen aufgeschrieben werden wie in einem Brainstorming. Als nächstes werden die Ziele getrennt nach persönlichen und beruflichen Zielen in ein 5-4-3-2-1-Schema sortiert. Man sortiert die Ziele aus dem Brainstorming danach, wann sie erreicht sein können: 5 Jahre, 4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage, 1 Stunde. Dann sucht man sich aus jeder der Kategorien ein Ziel aus, dass wirklich mit einem resoniert.

Dann soll es gleich an die Umsetzung der Ziele gehen. Die Ziele, die in 2 Tage oder 1 Stunde einsortiert wurden, sollten ins Daily Log übertragen werden. Für längerfristige Ziele z.B. eine Sammlung angelegt oder weitere Listen entworfen werden um daran weiter zuarbeiten und mögliche weitere Schritte dahin zu bearbeiten.



Ich hoffe, ich konnte mit den Erklärungen ein wenig Licht in den Begriffe-Dschungel bringen. Was war neu für dich?

Gibt es noch weitere Begriffe und Prinzipien die du erklärt brauchst? Dann ab damit in die Kommentare. Es wird auf jeden Fall eine Nummer 2 A bis Z Liste geben.


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Ein Gedanke zu „Bullet Journaling erklärt von A bis Z

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