So behalte ich den Überblick und bekomme meinen Kopf frei mit Bullet Journaling

Sich selbst gut organisieren mit dem eigenen Bullet Journal

Du hast bestimmt schon mal davon gehört: Bullet Journaling.

In Kürze: Menschen schreiben Listen, Übersichten, Notizen und ähnliches in ein Notizbuch, dass sie sowohl als Kalender als auch als Tagebuch benutzen. Dabei ist die Idee: das, was du brauchst, kommt rein, so wie es für dich nützlich ist.

Was die Idee hinter einem Bullet Journal ist und wie ich dieses für mich nutze, erfährst du in den folgenden Zeilen.

Die Idee

Das Ursprungskonzept kommt von Ryder Carroll.

„Für die Listen-Schreiber, die Notizen-Macher, die Pist-it-Nutzer, die Spuren-Verfolger und Doodler. Es ist ein analoges System für das digitale Zeitalter, was ihnen hilft die Vergangenheit festzuhalten, die Gegenwart zu organisieren und die Zukunft zu planen.“ Ryder Carroll

Und alles was du brauchst sind: ein Notizbuch und einen Stift. Alles weitere ist Geschmackssache.

Und das ist drin:

#index

Das Inhaltsverzeichnis, meistens findet es sich ganz vorn auf den ersten zwei bis vier Seiten. Ein neuer Eintrag im Journal ist ein neuer Eintrag im Index. Seitenzahl daneben schreiben und schon findest du es wieder.

#futurelog

Die Jahresübersicht. Hier wird lose alles für jeden kommenden Monat notiert was ansteht. Ob du es chronologisch sortierst oder in der Reihenfolge, wie die Termine und große Vorhaben reinkommen, ist deine Wahl. Es gibt verschiedene Optionen die Jahresübersicht anzulegen: als Calendex, Alaistar Methode, Liste oder wie es für dich am besten passt.

#Monatsübersicht

Beginnt der neue Monat, dann legst du eine detailliertere Monatsübersicht an. Das kann sein in Form einer Kalenderübersicht mit Datum. So kannst du sehen, wann was ansteht. Viele Menschen erschaffen sich auch Seiten um ihre Gewohnheiten oder Ziele zu verfolgen, so genannte Habittracker.

#Bulletsystem

Jetzt kommen wir zum Kernstück des Bullet Journals. Du notierst für den Tag alles in der Reihenfolge, in der es kommt. Egal ob Aufgabe, Termin oder Notiz, alles wird aufgeschrieben. Für alles gibt es Mini-Symbole, die dir helfen zu sehen, was Priorität hat oder schon erledigt ist. Nimm das Symbolsystem, dass es gibt oder erfinde dein eigenes.
Schlägst du eine neue Seite auf oder eine neue Woche beginnt, dann steht das migrieren/verschieben der offenen Aufgaben, Termine oder Notizen an. Termine werden in die Monats- oder Jahresübersicht übertragen. Offene Aufgaben werden neu übernommen und erledigtes entsprechend markiert.

#Sammlungen

Viele Menschen legen in ihrem eigene Bullet Journal verschiedene Arten von Sammlungen an, z.B. Wunschlisten, Leselisten, Listen für die Reiseplanung, Ideen oder Projekte.
Immer wenn es eine neue Idee für eine Liste gibt, dann wird diese angelegt, genau an der Stelle wo du dich im Journal gerade befindest. Nicht vergessen es vorne ins Index einzutragen.

 

 

→ So nutze ich das System für mich:

Ich habe (mindestens) zwei Notizbücher zeitgleich. Das eine ist für die Arbeit. Fort gibt es kein Index, da ich ein Atoma-Notizbuch benutze. Dort kann ich Seiten, die ich nicht mehr brauche „ausheften“ und so ist ein Inhaltsverzeichnis überflüssig. Ich schreibe pro Tag die Aufgaben und Notizen als Listen mit kleinen Symbolen. Gibt es eine Besprechung, kommen die Notizen oft im Sketchnote-Stil dafür auf die nächste freie Seite. Ab und an mache ich mir Monatsterminübersichten. Meine Termine organisiere ich zu 99% digital in einer Kalenderapp.
Mein zweiter Kalender ist privat und eine Mischung aus Tagebuch, Ideensammlung, verschiedenen Listen und auch todos. Hier gibt es eher eine Wochenübersicht um auch für private Sachen Platz zu schaffen. In Ryder Carrolls System sind Wochenübersichten nicht vorgesehen, aber ich brauche sie ab und an, also kommen sie rein.

Das beste an diesem System: alles wird aufgeschrieben und ist so mit aus meinem Kopf. Es hilft mir mich zu konzentrieren, Prioritäten zu setzen und den Überblick zu behalten. Ich kann das System ganz nach meinen Bedürfnissen anlegen. Was auch heißt, dass es nicht jeden Monat gleich aussieht, mal mehr mal weniger dekoriert ist oder minimalistischer.

-> Lass dich inspirieren.

Es gibt auch hier sooo viele tolle Menschen da draußen, die ihre Bullet Journals für sich selbst nutzen und schön gestalten. Schau mal bei meinem Instagram oder Pinterest vorbei. Oder schau jeweils nach den Hashtags #bulletjournal oder auch #bujo.

Ryder Carrolls Einführung fürs Bullet Journal auf englisch:

Ab Ende Januar 2018 wird es auch das erste Buch über das Bullet Journaling auf deutsch geben: Bullet Journal – Das Praxisbuch* (ISBN: 9783958457065). Geschrieben haben es Diana Meier-Soriat, Tanja Wehr und Marcus Lemke. Ich werde bestimmt einen Blick reinwerfen und euch gerne davon bericht, wenn ihr mögt.

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Mich würde interessieren, ob du ein Bullet Journal nutzt und wie du es für dich anpasst. Bist du eher so Typ bunt und sehr dekorativ oder einfach und minimalistisch? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare oder schicke mir eine Email. Ich freue mich von dir zu lesen und mich auszutauschen.

Happy Journaling.

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