Dieses Sketchnote-Ding hat mein Leben verändert

Was sind Sketchnotes?

Ja, Ich mache Sketchnotes. Wenn du mir auf instagram oder twitter folgst, dann wirst du es wohl schon sehr lange gemerkt haben. Visuelle Notizen sind voll mein Ding.

Ich habe Anfang 2014 einen Workshop als Teilnehmerin bei #bcpb14  mitgemacht und der Henning hat uns was zu Sketchnotes erzählt. Seit dem hat es mich und ich zeichne und schreibe mit: Konferenzen, Vorträge, Gedanken und Planungen, manchmal auch einen Tatort oder einen Film. Und auf jeden Fall sind meine Reisenotizen visueller geworden.


Ich habe im Lauf der Jahre auch an verschiedenen Visualisierungsseminaren teilgenommen, die mir großartig weitergeholfen haben ein paar Dinge zu ordnen und strukturieren zu können. Die großen und meistens die kleinen Tipps dabei und der Austausch sind am hilfreichsten.

Daher starte ich nun auch hier, neben den Workshop, die ich ja schon gebe auch eine Reihe von Blogartikel mit weiteren Tipps und Tricks und auch dem ein oder anderen Freebie, dass dir ebenso behilflich sein soll in die visuellen Notizen einzutauchen.

Warum mache ich visuelle Notizen?

#1 Ich durchdenke Inhalte intensiver.

Ob nun beim Planen oder auch Vorträge mitscribbeln: Ich habe die gesamte Information, bringe sie auf den Punkt oder formuliere sie um.

#2 Ich verankere Informationen in meinem Kopf.

Durch das intensivere verarbeiten, als dem Nur-Zuhören, und dem Aufzeichnen setze ich visuelle Anker in meinem Kopf, die ich mit den Informationen verbinde. So ist es mir möglich durch den Anker die Infos wieder abzurufen oder auch durch den Blick in meine Notizen das Wissen wieder parat zu haben.

#3 Ich erinnere mich besser…

…auch an die Sachen, die ich gar nicht aufgeschrieben habe. Ich habe eine gesamte Fortbildung für mich in Sketchnotes festgehalten. Durch Blick in meine visuellen Aufzeichnungen fallen mir wieder Anekdoten aus der Situation ein.

#4 Es sieht schön aus.

Ok. Darum geht es (eigentlich) gar nicht. Aber schöne Notizen sind auch schöner anzusehen, oder? Dafür braucht es aber gar nicht viel z.B. ein bisschen Farbe, ein Schatten hier und da. Mir hat auch ungemein das nicht-linerare Anordnen der Informationen weitergeholfen für das ästhetische Empfinden 😉

#5 Es macht Spaß und ist ansteckend.

Probiere es aus! Es ist super. Und es gibt so viele tolle Menschen da draußen, die ihre Notizen sketchnoten. Schau dich auf der nächsten Tagung oder im nächsten workshop mal um… irgendwer hat dieses Leuchten in den Augen und kritzelt eifrig in sein oder ihr Notizbuch.

Also lass auch du dich vom Sketchnote-Virus infivieren und lege los!
Damit dir der Start gut gelingen kann, habe ich hier noch ein paar Tipps für dich zusammengetragen:

Sketchnotes: Dazu gehören Figuren, Emotionen, Symbole, Text, Boxen, Linien, Gliederung.

-> Leg los.

Fang einfach an. Denk nicht darüber nach, obs schön ist oder du alles aufgenommen hast. Practice makes perfekt better.

-> Nutze Chancen.

Guckst du gerade ein Youtube-Video, bereitest Infos für irgendwas vor, sitzt in einer Konferenz, einer Besprechung, planst deinen nächsten Urlaub – machs mit Sketchnotes.

-> Hab dein Zeug dabei.

Also eigentlich brauchst du nur einen Stift und ein Blatt Papier (oder irgendwas anderes, worauf man Notizen machen kann). I have to admit: ich mag Stifte und Papier und Notizbücher. Also hab ich IMMER welche bei mir. Zum Beginn reicht aber folgendes: 1 schwarzer oder blauer Fineliner und ein farbiger Stifte.

-> Lass dich inspirieren.

Es gibt sooo viele tolle Menschen da draußen, die Sketchnotes machen, doodeln und schöne Schriften schreibe (handlettering…). Und du kannst sie finden auf instagram, twitter, flickr und bei pinterest. Klick dich durch, folge den Menschen, stelle Pinnwände zusammen und lass dich inspirieren.

Schau mal bei mir vorbei, wenn du magst: instagrampinterest oder  twitter.

Sketchnotes lernen:

Du kommst in einen meiner Workshops oder guckst hier mal nach:

Sketchnotes für Anfänger_innen bei der #rp14

inspirieren und austauschen:

[ http://www.vizthink.de/ ] → zwei monatliche Treffs von Menschen, die visuell denken oder es lernen wollen in vielen Städten Deutschlands und jetzt manchmal auch in Rostock 😉

[ http://sketchnotearmy.com ] Sketchnotes und Sketchnoter*innen aus aller Welt werden präsentiert.

Bücher anschauen und lesen:

– Mike Rohde: Das Sketchnote Handbuch* (ISBN: 9783826682032)
– Nadine Roßa: Sketchnotes: Visuelle Notizen für Alles: von Business-Meetings über Partyplanung bis hin zu Rezepten (ISBN: 978-3772482403)
– Ines Schaffraneck: Sketchnotes kann jeder: Visuelle Notizen leicht gemacht – Für Einsteiger und Fortgeschrittene* (ISBN: 978-3836243377)
– Tanja Wehr: Die Sketchnote Starthilfe: Über 200 Strich-für-Strich-Anleitungen und Schriften zum Nachzeichnen* (978-3958453661)

Noch mehr Inspiration, Tipps und Hilfestellungen bekommst du von mir regelmäßig, wenn du meinen Newsletter abonnierst. Das geht ganz einfach hier: Newsletter.

Waren für dich wertvolle Tipps dabei? Gibt es was, das du schon immer wissen wolltest über visuelle Notizen? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare oder schicke mir eine Email. Ich freue mich von dir zu lesen.

Happy sketching!

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6 Gedanken zu „Dieses Sketchnote-Ding hat mein Leben verändert

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