Frauen, die visualisieren: Simone Fass – Visuelle Übersetzerin

“Keine Angst vor Misserfolg.” Simone Fass – Visuelle Übersetzerin im Interview

 

Fotocredit: Kathleen Busies (https://www.kathleenbusies.de)

Jeden Monat präsentiere ich euch eine wunderbare Frau, die visualisiert. Ich habe Frauen gebeten mir Fragen rund um die Themen Sketchnotes, Bullet Journaling, Graphic Recording oder Flipchartgestaltung zu beantworten.

Diesen Monat hat sich Simone Fass aka Visuelle Übersetzerin meinen Fragen über Graphic Recording gestellt.

Aufgefallen ist mir Simone auf Instagram, dort berichtet sich viel über die Projekte, die sie so macht und gewährt uns Einblicke in ihre Zeichnungen. Diese sind oft sehr klar und einfach gehalten und bringen somit das Wichtigste auf den Punkt.

Aber lest selbst, was Simone uns über sich und das Graphic Recording erzählt.

 

 

 

 

Interview mit Simone Fass:

Sketchnote Simone Fass

In der Sketchnote sehr ihr meine Zusammenfassung vom Interview. Ausführlicher kannst du es ab hier lesen:

Wer bist du und was machst du?

Simone: Ich bin studierte Illustratorin und Grafikerin. Im Laufe meiner Selbstständigkeit habe ich mich als Visuelle Übersetzerin spezialisiert. Das heißt: ich übersetze Worte in Bilder, damit sie besser verständlich sind. Dies mache ich entweder in Echtzeit in Form von Graphic Recordings und Graphic Facilitation oder zeitversetzt in ausgearbeiteten Grafiken/Illustrationen.

Wo kann man dir folgen/was von dir sehen?

Simone:

Welchen Tipp gibst du Anfänger*innen für Graphic Recording?

Simone: Einfach loslegen, Bereitschaft zu lernen und keine Angst vor Misserfolg.

Was war dein größter Aha-Effekt beim Graphic Recording?

Simone: Dass man sich selber mehr Sicherheit geben kann, indem man einen gewissen Teil vorbereitet.

Was hättest du gern am Anfang schon gewusst?

Simone: Dass Kunden manchmal Unmögliches verlangen (z. B. verschiedene PARALLELE Veranstaltungen visualisieren). Es gibt Lösungen dafür, aber die musste ich erst einmal herausfinden, NACHDEM ich die Erfahrung gemacht habe. Dass es einen Unterschied macht, eine Diskussion zu visualisieren oder eine Präsentation.

Was magst du am liebsten am Graphic Recording?

Simone: Die besondere Ästhetik, die aus dem spontanen Strich entsteht.
Dass ein Bild in einem Rutsch fertig wird ist extrem befriedigend.

Was am wenigsten?

Simone: Dass es meistens als hübsches „Nice-to-Have“ angesehen wird und der volle Nutzen nicht umgesetzt wird.

Was war dein coolster/aufregendster/ungewöhnlichster Auftrag?

Simone: Ich arbeite mit der Kommunikationstrainerin Daniela Schober zusammen. Mit ihr gebe ich Kurse zum Thema „Storytelling“ (www.visualstorytelling.pro) . Wir nutzen Graphic Facilitation, um die Teilnehmer bei der Suche nach ihren Geschichten zu unterstützen. Es ist jedesmal toll zu erleben, wie der kreative Prozess in Gang kommt mittels der Live-Visualisierungen in Kombination mit der tollen Moderation meiner Partnerin.

Lief schon mal was komplett schief? Und wie hast du darauf reagiert?

Simone: Einmal war die Nacharbeit an einem Graphic Recording viel länger als geplant. Ich habe es durchgezogen, aber dann meine Preise angepasst und die Nacharbeit mit in die Angebote mit einbezogen.

Mit welchem Material arbeitest du am liebsten?

Simone: Die runden Pinselstifte von neuland für Konturen und Kolorierungen. Wachsblöcke für die Hintergründe.

Was ist dein Lieblingssymbol/icon und warum?

Simone: Nein, eigentlich nicht. Ich mag es nicht so, mit immer den gleichen Symbolen zu arbeiten, sondern sie spontan individuell zu entwickeln, soweit es der Kontext zulässt. Was ich generell sagen könnte, ist, dass ich möglichst einfache Bilder am besten finde, also ohne viel Schnörkel, zum Punkt kommend. Dieses Bild hier steht sinnbildlich für „Einfachheit“ und „Leichtigkeit“ und deswegen mag ich es sehr.

Was hast du als nächstes vor? Wie geht es bei dir weiter?

Simone: Ich bin gerade schon dabei mich auf Graphic Facilitation, also visuelle Prozessbegleitung, zu spezialisieren. Ich möchte mehr bei den Lernprozessen mit dabei sein und das Potenzial von Visualisierung dafür nutzen.

Vielen Dank, liebe Simone, für das wunderbare Interview und viel Erfolg bei deinen weiterebn Vorhaben!


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Wenn Du einen Wunsch hast, welche Frau auf keinen Fall in meiner Interviewserie fehlen, soll, dann schreibe das gerne in die Kommentare oder sende mir eine E-Mail an info@katharinabluhm.de.


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